G.R.D.: Ein Phoenix, geboren aus der Asche von Lotus.

on

Ein Phoenix, geboren aus der Asche von Lotus.

Lotus, ein Traditions Formel-Rennstall aus England, der Anfang der 70 Jahre erfolgreich in der Formel 1 fährt. Weltmeisterschaften und Erfolge im Rennsport bedeuteten aber nicht immer wirtschaftlichen Erfolg im normalen Automobil Geschäft. Es kam bei Lotus trotz der sportlicher Erfolge zu einer wirtschaftlichen Krise. Eine menge talentierter Mechaniker und Ingenieure verloren ihren Arbeitsplatz. Ein paar davon haben jedoch mit dem konstruieren und bauen von Rennwagen weitergemacht. Es entstand die Group Racing Developments. 

Dies hier ist ein Rennwagen aus der Schmiede der G.R.D.. Anleihen und Ähnlichkeiten mit den damaligen Lotus Rennwagen sind stark zu erkennen. Ein Formel 3 Wagen, Baujahr 1972. Es gibt von diesem Wagen nur 4 Exemplare.

Der Wagen ist in der Monocoque Bauweise aufgebaut. Im Detail erkannt man die Nietungen und den typischen Rennwagenaufbau. Angetrieben wird der Wagen von einem 4-Zylinder Triebwerk aus dem Hause BMW. Dieser Motor würde von Schnitzer für den Rennsport aufgebaut. Die Kraftübertragung erfolgt durch ein zur damaligen Zeit typisches Hewland 5-speed Getriebe. Dieser Formal 3 befindet sich weitgehendst im Originalzustand.

Marc Surer hat mit diesem Wagen in den 70igern an der Formal 3 Meisterschaft teilgenommen. Danach ist der Rennwagen unter anderem an Bergrennen gestartet. 

Völlig zerlegt in seine Einzelteile, wurde der Monoposto nun wieder in liebevoller und fachmännischer Arbeit,  von Dieter Schweitzer in Pfullingen, wiederaufgebaut. Seine Fahrtüchtigkeit, auch im hohen Rentenalter für einen Rennwagen, hat er schon bei diversen Oldtimer-Rennen beweisen können. So ist zum Beispiel die Eu Rouge in Spa-Franorchamps für Wagen und Fahrer das ideale Umfeld.