Ferrari neu interpretiert: Hwieherzel und Stefan Deck

Rot, Feuerrot, schnelles Rot, heißes Rot, glänzendes Rot, Signalrot, die Ferrari Racing Days 2016 auf dem Hockenheim Ring. Die Pferde(-stärken) werden Artgerecht ausgeführt.
Die Ferraristi, eine Ansammlung von Automobilisten mit Stil und Geschmack und der ganz besonderen Vorliebe zu Sportwagen aus Maranello. Einmal im Jahr kommen Sie zusammen zu einem Treffen der ganz besonderen Art. 
Die Farbe Rot ergießt sich in größter Modellvielfalt, über den Hockenheim Ring. 
Ferrari ist da, und alle kommen vornehmlich mit ihrem Ferrari. 
Ferrari bringt auch was mit. Beobachtet von zahlreichen Kameras und frenetisch gefeiert von den Zuschauern und Teilnehmern wird das aktuelle vollständige Formel 1 Team mit dem Superstar Sebastian Vettel aufgeboten.
Formel 1 bedeutet auch Ferrari und das wird hier in Hockenheim in vielfältiger weise auch gezeigt. Die Boxengasse glüht. Zahlreiche historische Formel 1 Fahrzeuge von Ferrari sind am Start.
Ein Highlight 2016, der Ferrari 312 T aus dem Jahre 1975. Ferrari setze diesen Rennwagen in den Jahren 1975 und 1976 ein.
Das „T“ in der Typenbezeichnung stand für „transversal“ und bedeutete ein Getriebe, das im rechten Winkel zum Motor vor der Hinterachse angeflanscht war. Diese Bauweise sorgte für ein handliches und ruhiges Fahrverhalten und die Abstimmungsarbeit am Fahrzeug wurde erleichtert.
Ab seinem Debüt bei der BRDC International Trophy in Silverstone mit Niki Lauda am Steuer war der 312T ein Siegerwagen. Beim dritten Grand-Prix-Start, dem Großen Preis von Monaco, siegte Lauda erneut. Es war der erste Sieg im Fürstentum seit dem Erfolg von Maurice Trintignant 1955.
Lauda wurde mit fünf Saisonsiegen Fahrerweltmeister. Sein dritter Platz beim Großen Preis von Italien reichte ihm vorzeitig zum Gewinn des Titels. Das Rennen gewann Clay Regazzoni im zweiten 312T und am Ende des Jahres sicherte sich die Scuderia zum ersten Mal seit 1964 beide Weltmeisterschaften.
Zurück zur Gegenwart oder gleich weiter in die Zukunft mit Supersportwagen FXX. 1000 PS, warum nicht, ein Auto für die Rennstrecke, ein Sportwagen vor der sich jede Rennstrecke fürchtet. Scharfe Kanten und in der glorreichen Tradition ein Ferrari wie nur die Scuderia ihn bauen kann. 
Muss man gesehen haben, „kann“ reicht hier nicht. Die F-r-Days 2016.
fast-nur-Porsche bedankt sich auch bei Stefan Deck Photographie für die ergänzenden Fotobeiträge.

http://stefandeckphoto.com/

Niki Lauda und die Formel EINS!